Lübeck

Ausbildung zeitgemäß und auf hohem Niveau

Als vor über 100 Jahren der ASB gegründet wurde, um Laien in Erster Hilfe auszubilden, waren die Betriebe die größten Gefahrenquellen für Leben und Gesundheit. Heute ist das Risiko, einen Arbeitsunfall zu erleiden, sehr viel geringer geworden. Dafür verunglücken mehr Menschen beim Sport und in der Freizeit. Etwa 25 Millionen Notfälle passieren jährlich in Deutschland. Die fachgerechte Ausbildung der Rettungssanitäter und Rettungsassistenten ist uns deshalb ein besonderes Anliegen. Deshalb bieten wir auf qualitativ hohem Niveau und in enger Absprache mit den Schulen durch hauptamtliche Lehrrettungsassistenten die jeweiligen Praxisausbildungen an.

Anerkannte Lehrrettungswache

Seit Oktober 2001 ist der OV Lübeck durch das Schleswig- Holsteinische Landesamt für Gesundheit und Arbeitssicherheit anerkannte Lehrrettungswache. Jährlich durchlaufen etwa acht Rettungssanitäter und vier angehende Rettungsassistenten ihre Praxisblöcke bei uns. Bewerbung für das Rettungssanitäterpraktikum (160 Stunden) können jederzeit per E-Mail an lehrrettung(at)asb-luebeck.de gesendet werden.

Persönliche Betreuung

Dabei bieten wir jedem Auszubildenden einen Lehrrettungsassistenten (LRA), mit dem der Auszubildende die erste Zeit ausschließlich fährt und der ihm zunächst die Besonderheiten im Lübecker Rettungsdienst, die organisatorischen Abläufe innerhalb des OV Lübeck usw. nahe bringt. Nach der Prüfung zum Rettungssanitäter werden dann die 200 Einsätze als „Dritter" auf dem RTW oder vereinzelt als Fahrer des KTW auch überwiegend mit dem zuständigen Lehrrettungsassistenten gemeinsam gefahren. Erst dann werden die Auszubildenden auch als zweiter eingesetzt. Wird weiter die Ausbildung zum Rettungsassistenten durchlaufen, so bleibt der Lehrrettungsassistent für die gesamte Zeit der Ausbildung einschließlich des Annerkennungsjahres für den Auszubildenden Ansprechpartner.

Dabei fährt der Auszubildende im Annerkennungsjahr mit allen Rettungsassistenten zusammen, um auch andere Arbeitsweisen kennen zu lernen, wobei der Kontakt zum zuständigen LRA nicht verloren geht:

Zum einen sind bestimmte Schichten ausschließlich dem zuständigen LRA vorbehalten, zum zweiten finden regelmäßig dokumentierte Quartalsgespräche zwischen dem LRA und dem Auszubildenden statt. Dort wird die praktische Entwicklung eingegangen, sowie auch das Berichtsheft kontrolliert und über die Monatlichen Einsatzberichte gesprochen. Auch eventuelle Probleme oder Anregungen werden dort besprochen.
Quartalsweise werden Praktikantentage absolviert. Diese sind speziell auf die Auszubildenden zugeschnitten, um die praktischen Fähigkeiten zu vertiefen.

Notfallausbildung

Ausbildung zum Rettungssanitäter

Sie führen z.B. den qualifizierten Krankentransport durch oder sind Teil der Besatzung von Rettungswagen, Notarztwagen oder Notarzteinsatzfahrzeugen.

Rettungssanitäter kommen im Rettungsdienst zum Einsatz. Sie führen z.B. den qualifizierten Krankentransport durch oder sind Teil der Besatzung von Rettungswagen, Notarztwagen oder Notarzteinsatzfahrzeugen. Dort leiten sie die Versorgung des Patienten ein und unterstützen den Notarzt sowie den Rettungsassistenten. Sie helfen dabei, die lebenswichtigen Körperfunktionen wiederherzustellen bzw. aufrechtzuerhalten sowie die Transportfähigkeit des Patienten zu ermöglichen. 

Rettungssanitäter werden an Rettungsdienstschulen ausgebildet, auch der ASB unterhält solche Schulen. Die Ausbildung umfasst 520 Stunden und gliedert sich in vier Teile:

  • 160 Stunden theoretische Grundlagen, in denen u.a. Basiswissen zu Anatomie und Physiologie und zur Notfallmedizin vermittelt werden. Weitere Themen der theoretischen Ausbildung sind die Struktur des Rettungsdienstes sowie rechtliche und technische Inhalte.
  • Jeweils 160 Stunden entfallen auf ein klinisches Praktikum sowie ein Praktikum an einer Lehrrettungswache.
  • Den letzten Teil der Ausbilung bildet ein Abschlusslehrgang mit anschließender Prüfung inklusive schriftlichen, mündlichen und praktischen Teilen.
 

Ihr Ansprechpartner für dieses Thema

Hanjo Merkle

Hanjo Merkle

Landesfachreferent Rettungsdienst und Notfallvorsorge

ASB Landesverband Schleswig-Holstein e.V. Kieler Straße 20 a, 24143 Kiel

Telefon: 0431 - 70 69 40 , Telefax: 0431 - 70 69 4-40
E-Mail: info(at)asb-lvsh.de

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